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Wasserversorgung beim Schwein

Wasserversorgung

Wasserversorgung beim Schwein

Dr. Wolfgang Schafzahl,
Fachtierarzt f. Ernährung und Diätetik
Fachtierarzt f. Schweine

Obwohl Wasser einen wichtigen Nährstoff darstellt, wird ihm überraschenderweise selten die gebührende Aufmerksamkeit von Seiten der Ernährungsforschung gewidmet. Der Wassergehalt des Schweines steht in engem Zusammenhang mit dem Fettgehalt des Körpers, da Fettgewebe weniger Wasser enthält als Muskel. Da der Anteil des Fettgewebes mit dem Alter zunimmt, sinkt der Wassergehalt im Körper von 82% des Körpergewichtes beim Saugferkel bis auf 53% bei einem 90kg-Mastschwein (Shields et al., 1983).

Funktionen des Wassers
Wasser hat eine Anzahl wichtiger physiologischer Funktionen im Körper zu erfüllen:
Temperaturregulation - da Schweinen die Fähigkeit zur Schweißabsonderung weitgehend fehlt, wird durch Ausatmen von Wasserdampf überschüssige Wärme aus dem Körper abgeführt (580 cal beim Verdampfen von 1g Wasser),
Zelldruck - durch den Wasserdruck in den Zellen wird die Körperform aufrechterhalten
Nährstofftransport - Wasser hat Anteil am Transport gelöster Närstoffe in die Zellen und Stoffwechselprodukte aus den Zellen,
Stoffwechselreaktionen - Wasser vermittelt viele chemische Reaktionen im Körper,
Körperflüssigkeiten - Bestandteil der Synovialflüssigkeit (Gelenksschmiere) und des Liquor cerebrospinalis (Gehirnflüssigkeit).

Kreislauf des Wassers im Körper
Schweine beziehen Wasser aus 3 Quellen:

Trinkwasser
Wasser als Futterbestandteil (9-15% bei lufttrockenem Futter)
Wasser, das bei der Kohlenhydrate-, Fett- und Eiweißspaltung entsteht (metabolisches Wasser). Bei der Spaltung von 1kg Fett entstehen 1,19 l Wasser, bei der Spaltung von Kohlenhydraten 0,56 l b.z.w. 0,45 l bei der Eiweißspaltung. Jedes Kilogramm Trockenfutter produziert zwischen 0,38 l und 0,48 l metabolisches Wasser (Yang et al., 1984).

Schweine besitzen 4 Organsysteme, um Wasser aus dem Körper auszuscheiden:

Lungen (Ausatmung). Bei 20°C Umgebungstemperatur ca. 0,5 l pro 50 kg-Ferkel (Holmes et Mount, 1967). Dabei steigt der Wasserverlust durch die Atmung mit steigender Temperatur und sinkt mit steigender relativer Luftfeuchtigkeit.
Darm (Kotabsatz). Der Wassergehalt des Kotes liegt abhängig vom Rohfasergehalt zwischen 62%-79% (Brooks et Carpenter, 1993)
Nieren (Harnabsatz). Über die Harnwege wird der größte Teil des Wassers ausgeschieden. Die Ausscheidungsmenge bei uneingeschränkter Wasseraufnahme ist stark abhängig vom Mineralstoffgehalt des Futters.
Haut (Schweißabsonderung). Die Funktion der Schweißdrüsen ist bei Schweinen stark eingeschränkt. Demnach liegt der Wasserverlust über die Haut, abhängig von der Umgebungstemperatur (-5°C - 30°C) zwischen 7 - 32g/m2 (Ingram, 1964).

Wasserbedarf beim Schwein
Abhängig von Alter, Gewicht, Leistungsniveau (Laktation, Trächtigkeit,..), Umgebungstemperatur und der Fütterzusammensetzung liegt der Wasserbedarf zwischen 80 und 120 ml/kg Körpergewicht (Yang et al., 1981). Entgegen landläufiger Ansichten, dass bei kranken Tieren wohl die Futteraufnahme zurückgeht nicht jedoch der Wasserkonsum, gilt es zu sagen, dass bei kranken Schweinen mit der Futteraufnahme auch die Wasseraufnahme sinkt oder gar aufhört. Ferkel mit Durchfall trinken um 15% weniger als gesunde (Baranyiova et Holub, 1993). Eine grobe Faustzahl von 3 lt. Wasser pro kg Futter kann zur Bedarfsabschätzung herangezogen werden, dabei ist jedoch zu bedenken, daß sich bei einer Temperaturerhöhung von 20°C auf 30°C der Wasserbedarf verdoppelt.

Saugferkel
Die häufige Annahme, dass Saugferkel ihren Wasserbedarf zur Gänze aus der Muttermilch, die zu 80% aus Wasser besteht, decken könnten ist nicht richtig. Vielmehr ist es so, dass Saugferkeln bereits in den ersten beiden Lebenstagen Wasser zusätzlich aufnehmen. Untersuchungen durch Fraser et al. (1988) haben gezeigt, dass Saugferkel in den ersten 4 Lebenstagen durchschnittlich 50ml Wasser aufnehmen. Gerade in modernen klimatisierten Abferkelstallungen mit höheren Raumtemperaturen (21-23°C) ist der Feuchtigkeitsverlust der Ferkel höher. Bei Raumtemperaturen um 28°C ist die Wasseraufnahme im Vergelich zu 20°C Raumtemperatur 4x so hoch.
Wenn wir diese Ergebnisse interpretieren, kommen wir zum Schluß, dass es notwendig ist bereits ab dem ersten Lebenstag den Ferkeln zusätzlich Trinkwasser anzubieten, um eine Austrocknung mit entsprechender Leistungsdepression (Kümmern, Durchfälle,..) der Tiere vorzubeugen.
Eine tiergerechte Wasserversorgung in der Gewöhnungsphase der ersten Lebenstage ist nur mit Trinkwasserschalen, flachen Tassen, Putentränkern oder niedrigen Schalentränkern sicherzustellen. Durch Zusatz von Zitronensäure oder Elektrolyte zum Trinkwasser in den ersten Lebenstagen kann die Wasseraufnahme im Sinne einer effizienten Durchfallprohylaxe noch gesteigert werden. Abferkelbuchten die nur mit Nippeltränken ausgestattet sind müssen für die Versorgung in den ersten Tagen zusätzlich mit einer Beckentränke ausgestattet werden, wenn die Tiere das Wasser sofort finden sollen. Dazu bieten sich Kombitränken (Abb. 1) an.

  Abb.1 Kombitränke

Schalen dürfen nicht in Buchtenecken, die als Kotstellen dienen, montiert werden, um der Verkotung vorzubeugen. Als günstigster Montageort erscheint der Übergang vom mittleren auf das hintere Drittel der Abferkelbucht mit der Beckenoberkante max. 5 cm über den Ferkelrost. Tränkeschalen sind immer vor der Geburt zu reinigen und mit Wasser zu füllen. Kurzfristige Abhilfe kann mit einem kleinen Trick, der das Finden der Tränkenippeln erleichtern soll, geschaffen werden. Dabei wird bei Nippeltränken zwischen Nippelhülse und dem Tränkezapfen ein Stück Karton gesteckt, damit der Nippel ganz wenig tropft. Durch das Tropfen und den nassen Karton findet das Ferkel rascher die Wasserquelle, und wird dadurch abgehalten, seinen Wasserbedarf aus verschmutzen Quellen (Harnpfützen, ..) zu decken. Diese Maßnahme ist auch entscheidend, um das Problem der Frühdurchfälle zu vermeiden.
Beim Einbau dieser Tränkeeinrichtungen (Tabelle 2) sind sowohl die Einbauhöhen, als auch der Wasserdruck zu berücksichtigen. Falls nicht Niederdruckanlagen mit einem Vorlaufbehälter eingebaut sind, darf der Wasserdruck bei Ferkeltränken 2-2,5 bar nicht überschreiten, damit die Tränkezapfen nicht zu fest dichten, und kleinen Ferkel sie auch bedienen können. Weiters besteht bei einem zu hohen Wasserdruck die Gefahr, dass die Ferkel bei jedem Trinkversuch bespritzt werden und sie deshalb den Tränker bald meiden. Die möglichst frühzeitige Wasseraufnahme ist auch Voraussetzung dafür, dass die Ferkeln Beifutter zu fressen beginnen. Tränkeschalen und Beckentränken in Abferkelbuchten sind stets sauber zu halten.

Absetzferkel
Die Wasseraufnahme von Absetzferkeln ist neben anderen Faktoren eng mit der Futteraufnahme korreliert und wird von Brooks et al. (1984) mit folgender Formel beschrieben:
Wasseraufnahme (l / Tag) = 0,149 + (3.053 x tägl. Futteraufnahme 88%TS in kg)
Als Faustzahl kann bei Absetzferkeln mit 1 l Wasser pro 10 kg Körpergewicht gerechnet werden. Grundsätzlich werden in der Aufzucht Nippeltränken oder Beckentränken (Abb. 2) eingesetzt, dabei ist in den ersten Tagen nach dem Absetzen der Beckentränke klar der Vorzug zu geben. Die Montagehöhe der Beckentränke ist 10-15 cm vom Boden, gemessen an der Beckenvorderkante. Im Aufzuchtbereich muß 1 Tränke für 12 Ferkeln vorhanden sein mit einem Mindestdurchfluß von 500ml pro Minute (Tabelle 2). Ferkeln, die neben der Sau

  Abb. 2 Beckentränke

Probleme mit der Wasserversorgung haben, stellen nach dem Absetzen auch im Ferkelaufzuchtstall besondere Ansprüche an die Tränkeeinrichtungen. Wenn solche Tiere mit den Nippeltränken nicht klar kommen, müssen kurzzeitig Putentränken (Abb. 3)
(20 Ferkel/Tränker) oder Tränkeschalen in die Bucht gestellt werden.

  Abb.3 Putentränke

die Wasseraufnahme durch den sozialen Instinkt der Ferkel gemeinsam zu fressen und zu trinken. Die Wassertemperatur soll 22°C nicht unterschreiten. Wenn Breifutterautomaten eingesetzt werden ist zusätzlich mind. 1 Tränkestelle für 30 Ferkel vorzusehen, da es bei Breifutterautomaten vorkommen kann, dass die Wassernäpfe mit Futter vollgefüllt werden und die Ferkel dadurch zuwenig Wasser aufnehmen können. Dadurch kann es auch noch bei älteren Absetzferkel (7-9 Woche) zu schweren Darmentzündungen kommen, die rasch zu Ausfällen führen.

Mastschweine
Mastschweinen muss Wasser auch in Breifutter- oder Flüssigfütterungssystemen zur freien Aufnahme angeboten werden. Der freie Zugang zu Trinkwasser ist nicht nur von immenser ernährungsphysiologischer Bedeutung, sondern ist auch tierschutzrelevant. Mit Flüssigfütterungssystemen ohne zusätzliche Wasserversorgung kann die Futteraufnahme nicht erhöht werden, sie sind daher abzulehnen. Das Problem des Wasserverlustes in Maststallungen kann unter Umständen beträchtlich sein. Es ist jedoch durch geschickte Auswahl (Beckentränken, Beißballnippel,...) und Anordnung (Höhe, über Trog, ..) der Tränker in den Griff zu kriegen. Die Montagehöhe der Beissnippel soll so gewählt werden, dass die Schweine den Hals bei Trinken stets in einem Winkel von mind. 15° noch oben strecken müssen. Die Durchflußrate muss bei Mastschweinetränken mind. 0,8 l pro Minute betragen, und für 12 Tiere muss mind. 1 Tränkestelle zur Verfügung stehen. Die Wasseraufnahmemenge bei ad lib.-Fütterung beträgt ca. 2,5 l pro kg Futter. Sie unterliegt auch einer Periodizität mit je einem Gipfel zu Beginn und zu Ende der Fütterung. Wenn Mastschweine restriktiv gefüttert werden, nehmen sie insgesamt mehr Wasser auf, um im Magen einen höheren Füllungsgrad zu erreichen (Yang et al., 1984). Untersuchungen (Vajrabukka et al., 1981) betreffend der Wasseraufnahme in warmen und in kalten Stallungen zeigten, dass in kalten Stallungen mehr warmes Wasser aufgenommen wird und in warmen Stallungen mehr kaltes Wasser. Eine Reduktion des Kochsalzgehaltes (<0,2% NaCl) in der Ration führt zu einer Verminderung der Wasseraufnahme.

Zuchtsauen
Eine ausreichende Wasserversorgung (100 ml/kg Körpergewicht) ist von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung einer guten Leistung bei Zuchtsauen. Eine beträchtliche Anzahl von Sauenkrankheiten stehen im direkten Zusammenhang mit mangelhafter Wasserversorgung. Sowohl die Michleistung als auch der Appetit nehmen bei Wassermangel ab. Der bei Sauen häufige Symptomenkomplex der Harnwegserkrankungen (Madec, 1984; Arnhofer, 1986) wird durch unzureichende Wasseraufnahme ausgelöst oder gefördert. Erkrankungen aus dieser Gruppe sind für einen Großteil der spontanen Todesfälle bei Zuchtsauen verantwortlich. Im Harn gelöste Mineralstoffe fallen aus und es bilden sich unlösliche Sedimente, die der Wegbereiter für Blasenentzündungen sind. Oft kann man diese weissen "Kalkausscheidungen" aus der Blase am Boden hinter der Sau sehen. Durch Zugabe von 1% Kochsalz kann v.a. während der kalten Jahreszeit die Wasseraufnahme erhöht werden, wodurch eine bessere "Durchspülung" der Harnwege zu erreichen ist. Zur Vorbeuge von Harnwegsinfektionen empfiehlt sich zusätzlich ein Ansäuern des Harnes durch Beifütterung von Ammoniumchlorid, Orthophosphorsäure oder Methionin. Der Wasserverbrauch einer säugenden Sau variiert von 15-40 ltr. pro Tag, und ist Voraussetzung dafür, eine tägliche Milchleistung von 8-15 kg pro Tag zu gewährleisten. Während der Geburt ist den Sauen zusätzlich Wasser in den Trog zu geben, was in Problembeständen die MMA-Rate beträchtlich absenken kann. Durchflussraten von mind. 1,5-2 ltr. pro Minute sollen bei Nippeltränken und 4 ltr. pro Minute bei Sprühnippeln vorhanden sein (Tabelle 2). Solche unter 1 ltr. pro Minute hemmen die Futteraufnahme und damit in weiterer Folge die Milchleistung. Eine Wasserrestriktion mit dem Ziel der Güllevermeidung ist grundsätzlich abzulehnen. Im dringenden Bedarfsfall ist sie sehr vorsichtig unter Berücksichtigung von Stalltemperatur, Futterzusammensetzung, Tierschutz und einer eventuellen Veranlagung für Harnwegsinfektionen nur unter regelmäßiger tierärztlicher Kontrolle durchzuführen.

Wasserqualität
Im Wasser können chemische Verunreinigungen (Tabelle 1), Bakterien, Viren und Protozoen vorkommen. Bedeutende Bakterien im Wasser sind E.coli, Salmonellen und Leptospiren. Da in unseren Breiten üblicherweise auch den Schweine genußtaugliches Wasser aus demselben Brunnen wie für den Menschen angeboten wird, kommen durch mangelhafte Wasserqualität ausgelöste Krankheitsfälle bei uns selten vor.

Medikation über das Trinkwasser
Soll ein Wirkstoff innerhalb kürzester Zeit vielen Tieren zugeführt werden, bietet sich die Verabreichung mit dem Trinkwasser an. Der Vorteil einer Trinkwassermedikation liegt darin, dass sie, unabhängig vom Fütterungssystem, rasch begonnen und auch umgestellt werden kann. Wie bei der Futtermedikation besteht jedoch auch hier das Problem der richtigen Abschätzung der Wasseraufnahme des kranken Tieres. Auch lassen sich nicht alle Medikamente in Wasser lösen. Zur exakten Dosierung bieten sich kostengünstige Proportionaldosierer (Abb. 4) an, diese besitzen je nach Gerätetyp die Fähigkeit einen prozentualen Anteil (0,5%-10%) einer Wirkstoffstammlösung dem Trinkwasser laufend beizumischen. Ein Nachteil der Trinkwassermedikation liegt darin, dass abhängig vom Tränkertyp 3%-50% des Trinkwasser "verspielt" werden kann. Der Wasserverlust ist bei Beckentränken um bis zu 30% geringer.

  Abb. 4 Proportionaldosierer

Tabelle: 1 Richtlinien zur Wasserqualität bei Tieren

Schwermetalle u.
Spurenelemente

Mineralstoffe

max. in ppm

max. in ppm

Aluminium

5,0

Calcium

1000

Arsen

0,5

Nitrit/Nitrat

440

Bor

5,0

Nitrit

33

Chrom

1,0

Sulfat

1000

Kupfer

5,0

Fluorid

2,0

Blei

0,1

Quecksilber

0,01

Nickel

1,0

mod. nach Task Force on Water Quality Guidelines, 1987

National Research Council, 1974


Tabelle: 2 Durchflußmengen, Montagehöhe

Montagehöhe
Beckentränken1)
cm
Montagehöhe d. Nippeltränker Durchflußrate2)
ltr. pro Minute
45° Platte
cm

90° Platte
cm

Saugferkel

5

15

10

max. 0,5

Absetzferkel

10-15

30-50

25-40

Beißnippel. 0,5-0,8

Mastschwein
30 kg

20

55

45

Beißnippel 0,8

Mastschwein
70 kg

30

75

65

Beißnippel 1-1,2

Jungsau
120 kg

40

90

75

Beißnippel 1,2

Trächtige Sau

40

90

75

Sprühnippel 3,0
Beißnippel 1,5-2,0

Säugende Sau

90

75

Sprühnippel 4,0

1) Die Höhe wird vom Boden bis zur Vorderkante der Beckentränke gemessen.
2) Die Durchflußrate der Tränkeventile ist mit einer Uhr und einem graduierten Meßbecher regelmäßig zu kontrollieren. Die angegebenen Durchflußraten beziehen sich auf einen Wasserdruck von max. 2,5 bar.

Tabelle: 3 Wasserbedarf

 

Wasserbedarf
ltr./Tier u. Tag

Saugferkel inkl. Milch

1-2

Absetzferkel

1-3,5

Mastschwein 30 kg

3-4

Mastschwein 70 kg

6-8

Jungsau 120 kg

5-10

Trächtige Sau

12-20

Säugende Sau

25-35

 

Literatur

Baranyiova E., Holub A. (1993):
  Effect of diarrhoe on water consumption on piglets weaned on first day after birth.
Acta Vet. Brno 62, 27-32.

Brooks P. H., Carpenter J. L. (1993):
  The water requirement of growing/finishing pigs: Theoretical and practical considerations. In Recent Developements in Pig Nutrition 2, Coles D. J.,Haresign W., Garnsworthy G.C., Nottingham University Press

Brooks P. H., Russel S. J.,Carpenter J. L. (1984:
  Water intake of weaned piglets fromthree to seven weeks old.
Vet. Rec.115, 513-515.

Fraser D., Phillips P. A., Thompson B.K., Peeters Weem W.B. (1988):
  Use of water by piglets in the first days after birth.
Can. J.. Anim. Sci. 68, 603-610.

Holmes C. W.,Mount L.E. (1967)
  Heat loos from groups of growing pigs under various conditions of environmental temperature and air movement.
Anim. Prod. 9, 435-452.

Madec F. (1984):
  Urinary disorders in intensive pig herds.
Pig News Info.5, 89-93.

Shields R. G., Mahan D.C., Graham P. L. (1983):
  Changes in swine body composition from birth to 145 kg.
J. Anim. Sc. 57, 43-54.

Vajrabukka C., Thwaites C.J., Farrell D.J. (1981):
  Overcoming the effects of high temperature on pig growth.
in Recent Advances In Animal Nutrition in Australia, 99-114, Hrsg. University of New England Publishing Unit, Australia.

Yang T.S, Howard B., Mc Farlane W. V. (1981):
  Effects of food on drinking behaviour of growing pigs.
Appl. Anim. Ethol. 7, 259-270.

Yang T.S., Price M.A., Aherne F.X. (1984):
  The effect of level of feeding on water turnover in growing pigs.
Appl. Anim. Behav. Sci. 12, 103-109.
 
       

 

       
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