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Fuchsbandwurm

  Wer kann vom Fuchsbandwurm befallen werden?
   

Neben dem Fuchs Kleinnager, auch Hund und Katze, ja sogar Menschen.

     
  Wie sieht er aus?
    Man wird ihn kaum sehen, denn der erwachsene Wurm ist nur wenige Millimeter groß und lebt im Dünndarm des Wirtstieres.
     
  Wie kommt denn dieser Bandwurm in unsere Haustiere?
    Wie alle Bandwürmer braucht auch der Fuchsbandwurm für seine Entwicklung einen Zwischenwirt. Mäuse und Ratten nehmen die vom Fuchs mit dem Kot ausgeschiedenen Bandwurmeier auf. In den Kleinnagern entwickelt sich dann die infektiöse Bandwurmfinne. Fleischfresser, die einen infizierten Nager fressen, werden auf diese Weise angesteckt.
     
  Ist der Hund oder die Katze dann krank?
    Man wird bei den Haustieren keine Veränderung feststellen. Nur wenn die Parasiten im Dünndarm massenhaft auftreten, kann es zu Abmagerung, stumpfem Haarkleid oder Durchfall kommen.
     
  Wo liegt dann die Bedeutung dieses Wurmes?
    Der Mensch ist dann in Gefahr, wenn er die von seinen Haustieren ausgeschiedenen Bandwurmeier mit dem Mund aufnimmt. In der Leber und Lunge des Menschen entwickeln sich Bandwurmfinnen, die diese Organe durch ihr verzweigtes Wachstum zerstören. Eine chirurgische Entfernung ist selten möglich.
     
  Wie kann man eine solche Infektion vermeiden?
   
Dazu gibt es drei Ansatzpunkte:
Essen Sie niemals ungewaschene Beeren, Früchte und Pilze. Diese könnten durch Kot mit Fuchsbandwurmeiern verunreinigt sein.
Hygiene im Umgang mit unseren fleischfressenden Haustieren. Waschen Sie sich die Hände, wenn Sie Ihr Tier gestreichelt haben.
Entwurmen Sie Ihre Haustiere regelmäßig. Ihr Tierarzt wird Ihnen das passsende Medikament verschreiben, das auch gegen den Fuchsbandwurm wirksam ist.
 
         
       
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